Grußwort des Präses

Oberstudienrat Norbert Häusler, 1977,
ist seit 1998 Mitglied der Bruderschaft und seit 2014 Präses

 

Grußwort des Präses

 

„Kein Hämmern und Zimmern!"

Liebe Freunde des Lebens

der Advent naht, es wird ein anderer Advent. Gewohntes, wie zum Beispiel das Hämmern und Zimmern der Theatergruppe Märchenzauber im Pfarrsaal, bleibt dieses Jahr aus. Ein lieb gewonnenes, wohltuendes Geräusch, was einem signalisierte: Es geht auf Advent und Weihnachten zu! Hat so etwas wie eine positive Signalwirkung. Ebenso der Schelsener Weihnachtsmarkt, der mehr als nur das Dorf zusammenbrachte, ist nicht erlebbar. Und so vieles mehr, was über den reinen Genuss von Alkohol und leckeren Speisen hinausgeht: Nämlich die Begegnung! Das Miteinander! Wie gesagt, ein anderer Advent.

Die Botschaft der Bibel könnte uns weiterhelfen oder uns zumindest eine Denk- und Handlungsrichtung so in etwa vorgeben. Gott ist im Kommen! Gott ist längst auf dem Weg zu uns! Gott ist zu finden!

Kühne Gedanken, atemberaubende Gedanken, schwierige Gedanken!

Wollen Sie so denken? Können Sie so denken? Erlaubt es Ihnen die Situation, so zu denken? Nicht nur die großen Glaubensgestalten der Christentumsgeschichte haben die Erfahrung gemacht, dass das Stellen dieser Fragen und das Gottvertrauen mit gleichzeitigem Vertrauen in sich selbst etwas bewegen können im Denken und im Handeln.

Deswegen kann ich sie vertrauensvoll einladen, diese oben gestellten Fragen einmal verstärkt in Ihr Leben zu lassen während der nun kommenden Zeit.

Gleichzeitig versende ich mit diesem Grußwort eine Tischvorlage für eine Weihnachtsandacht zum Download mit dem Oberthema der Weihnachtskrippe, so wie sie unser Bruderschaftsmitglied Christian Sautner gebaut hat. Diese Tischvorlage kann als Alternative zum Gottesdienstbesuch dienen, sollte dieser vielleicht nicht möglich sein. Schauen Sie einfach mal rein und entscheiden, ob das etwas für Sie sein könnte.

Liebe Bruderschaftsfamilie, Kein „Hämmern und Zimmern“ aber Gott trotzdemtrauen,

das wünscht Ihr und Euer

Präses Norbert Häusler.