Jägerzug Jägermeister

Jägerzug Jägermeister

gegründet 1998 
 Jägermeister

 

oben von links nach rechts: 
Walter Moll (Spieß), Markus Monen, Bastian Gerhards, Torben Müller (1.Offizier), Dominik Neeten, Tim Neeten

unten von links nach rechts: 
Gerd Bommes, Michael Kerkhoff (2.Offizier), Julian Klotz, Peter Hoffmann

 

 

Chronik des Jägerzuges "Jägermeister 1998"

Der Jägerzug Jägermeister aus Schelsen besteht aus zehn aktiven, drei passiven
Mitgliedern und einem Ehrenmitglied. 1998 ist diese Zusammenkunft geselliger, fröhlicher
und durstiger junger Männer als ein Bestandteil der St.Josef-Bruderschaft in
Schelsen ins Leben gerufen worden. Im besagten Jahr gründeten sieben unverwüstliche
junge Rabauken, zusammengeschweißt durch eine Freundschaft welche nur so fernab
der hektischen, menschenfeindlichen Welt der Großstädte, in dem beschaulichen ,
übersichtlichen Dorf gedeihen konnte, ihren eigenen Schützenzug, die Jägermeister. Die
Gründungsmitglieder ( Timmy, Niki, Basti, Walter, Torben, Peter und Hammi ) ließen sich
kurz darauf auch nicht lumpen und nahmen den Recken Julian in ihre Mitte auf. Drei
Schützenfeste gingen ins Land in dem sich dieses Oktett den Genüssen linksrheinischer
Brauchtumspflege hingab ohne es je bereuen zu müssen. Eine Zeit die von der Dynamik der
Jugend geprägt war, in welcher ihr Offizier Torben die Jägermeister erfolgreich durch ein
nicht immer einfaches Leben als Schütze zu führen wusste. Doch dann war es der Wille
der Gemeinschaft etwas Ruhe und Ausgeglichenheit durch Alter in ihre Reihen zu
bringen; kurz nach dem Fest zum 100-jährigen Bestehen der St Josef Schützenbruderschaft
( 1999 ) wurden Markus und Gerd als vollwertige Mitglieder berufen. Obwohl sie
sich alle Mühe gaben ihrer Rolle gerecht zu werden, sprang der Geist des Zuges schnell
auch bei ihnen über. Nichts wars mit Ruhe und Ausgeglichenheit, eher Gegenteiliges.
In der Freundschaft dieser Zusammenkunft echter Kerle fiel es ihnen nicht schwer sich
zu integrieren. Und so feierten die Jägermeister, sammelten Erfahrung und reiften
im Schoße des Kollektivs bis zum Schützenfest 2004 zu richtigen Boschtes heran.
Im jenem Jahr kam ihnen dann ein Mitglied abhanden. Aus den ehemals sieben jungen
Jäger-Azubis, zwischenzeitlichen zehn kleinen Jäger-Gesellen, gediehen also mittlerweile
neun echte Jäger-Meister in Sachen Schützenfest und Brauchtumspflege. Der Zug hatte nun
jedoch das Jagen nach Thekenplätzen, im Eigenheim der Bruderschaft für vier Tage im
Jahr, satt; um mehr der Zeit miteinander zu frönen, haben sie eine Fahne
erschaffen mit deren Hilfe es aus weiter Entfernung möglich ist dem persönlichen
Mundschenk im Festzelt zu signalisieren wann und was er aufzutischen hat. So müssen
die Jäger nicht immer zur Theke laufen. Des weiteren wurde einstimmig beschlossen dieses
Jahr eine Feierlichkeit zu Weihnachten erstmals auszurichten, ein großer Erfolg ward
garantiert. Im glorreichen Frühjahr 2005, begab es sich das aus einer Bierlaune heraus ein
weiteres, dem Zug in seinem Schaffen behilfliches Gerät in Planung ging. Um das
jährliche Straßenschmücken angenehmer zu gestalten kreierten wir "AUTO", ein
aufgemotzter Schreibtisch der zum Bollerwagen mit Kühlschrank "gepimpt" wurde.
Nach einem Achsenbruch auf unserer Odyssee am Vatertag nach Korschenbroich und
anschließender Widerherstellung half es uns ungemein bei der sechsstündigen
Fähnchenaufhängaktion. Mit der Zeit gesellten sich wertere Mitglieder zu unserem Zug,
Micha wurde aktives Mitglied, kreierte zwischenzeitlich eine Homepage für uns und
übernahm im Jahr 2008 aushilfsweise das Offiziersamt. Dominik, Marten und Sebastian
traten uns als passive Schützen zur Seite, obwohl lediglich im Uniform tragen ihre Passivität
Gestalt annimmt, und Florian wurde mit der Zeit unser Ehrenmitglied, nach außen hin ein
Waldschütze, aber eigentlich auch einer von uns. Für 2008, zum zehnjährigen Bestehen
unseres Zuges gelang es Torben die Krone der Jungschützen von Schelsen zu erobern.
Nach einem Atemraubenden Vogelschuss am Dienstag des Schützenfestes 2007, setzte er
sich gegen alle Bewerber mit einer Rekordverdächtigen Anzahl an Treffern auf den
Holzvogel durch. Die Ministerwürden und Pflichten nahmen Tim und Stefan auf sich. Mit
Fleiß und Schweiß traten wir im Sommer 2008 schließlich zum Residenzbau an, und was für
eine Residenz wir bauten! Manche sagen es sei die schönste Residenz die sie je gesehen
haben. Ich sage nur: !EVIL! . Durch selbstaufopfernde Disziplin, wurde das Schützenfest
2008 zu einem von Leiden und Leidenschaft geprägten Erfolg.
Für die Zukunft wünschen wir uns, dass wir noch viele Schützenfeste zusammen feiern
dürfen.


Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, weidmännisch jagt,
wie sichs gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.
Hochachtungsvoll
ein JÄGERMEISTER ... RÖAHHHHHHHH!