Jägerzug Waldschützen

Jägerzug Waldschützen

gegründet 1995 
 

Waldschuetzen

hintere Reihe von links nach rechts:
Jochen Murach, Ruben Klingenhäger, Benjamin Vitz

mittlere Reihe von links nach rechts:
Thomas Greven, David Breuer, Marko Kaesmacher, 
Andreas Hellendahl (Waidmannsheil 1930), Stephan Zitzen,
Markus Zitzen, Thomas Halemba, Philipp Grabisch
 
vordere Reihe von links nach rechts:
Stefan Schult, Philip Leuchtgens, Florian Dietl, Timm Göttschkes

 

 

Jägerzug Waldschützen 1995 – eine Chaostruppe wurde erwachsen

 

Wie viele andere Schützenzüge entstand der Jägerzug Waldschützen im Jahre 1995 aus einem Großteil der vormals als Pagen und Tell aktiven Nachwuchsschützen. Männer, oder damals vielleicht besser, Jungens der ersten Stunde waren Florian Dietl, Stefan Schult,  Benjamin Vitz, Markus Zitzen und Stephan Zitzen. Die heute noch bei den Waldschützen aktiven Gründungsmitglieder werden ergänzt durch Ruben Klingenhäger, Thomas Halemba, Philipp Grabisch, Philip Leuchtgens, Timm Göttschkes und Andreas Klein, die alle etwas später den Ruf vernahmen und die höheren Weihen der Waldschützenmitgliedschaft empfingen.

Begründet in der Tatsache, dass ein Großteil der Mitglieder auch dem SV Schelsen angehört, liegt auch das Geheimnis, das der Jägerzug Waldschützen mit fünf Titeln Rekord-Schützenturniersieger ist. Manch souveränem Final-Sieg stand auch mal ein engerer, erst im 7m-Schießen erkämpfter, Triumph entgegen. Altersbedingt ist aber davon auszugehen, dass über kurz oder lang jüngere Züge wie z.B. die Flotten Hirsche oder der Jägerzug Immergrün den Waldschützen den Rekord für die Ewigkeit abjagen werden.

Viel wichtiger und auch lustiger war jedoch das Schützenjahr 2003/2004, als die Waldsschützen im Mittelpunkt der Schelsener St.-Josef Bruderschaft standen. Als Wachzug des Jungkönigs Stephan Zitzen mit Ministern Markus Zitzen und Andreas Hellendahl (Waidmannsheil 1930) war Ihnen die Aufmerksamkeit gewiss. Und mein Gott, sie wussten Sie zu nutzen. Neben der vielfach vermuteten Existenz eines ominösen Weinbrunnens wurden viele weitere Gerüchte in diesem Schützenjahr geboren, z.B. dieses: Man munkelte, dass ein gewisser Ruben K. zu Beginn des Klompenballs dem Alkohol schon entscheidend heftig zugesprochen hatte, wodurch dieser genötigt wurde beim Zugang zur Bühne die gesamte Breite der Einflugschneise zu nutzen. Nach dem Genuss einer Flasche Wasser stellte sich heraus, dass es eben genau dies war: ein Gerücht.

Mit der Tatsache vor Augen, dass dieser Schützenzug in wenigen Jahren sein 20-jähriges Bestehen feiert darf man, abgesehen von kleineren Aussetzern, jedoch festhalten, dass die ehemalige Chaostruppe erwachsen geworden ist.

Als Bestanteil der Schelsener Bruderschaft leben die Waldschützen natürlich auch getreu dem Motto: „Glaube, Sitte, Heimat!“